Dienstag, 15. November 2011

Zwischenstand: immer noch.

Immer noch krankgeschrieben. Immer noch bei meinen Eltern. Immer noch Komplikationen.

Seit der OP anfallsweise Schmerzen unklarer Herkunft in den Beinen und in den Füßen, ein Gefühl vergleichbar dem, bei diesen Temperaturen barfuß im Freien herumzulaufen. Und ständig schubweise Anfälle von Schüttelfrost, ebenfalls ohne erkennbaren Grund.
Dazu kommt noch eine baldige ambulante Nachbehandlung mit Neueröffnung des Schnitts unter Teilnarkose.
Mittlerweile komme ich mir bald vor wie ein Fall für die Abdeckerei. Als Kernseife gäbe ich mit Sicherheit eine bessere Figur ab als mein momentanes Gesamterscheinungsbild.
Obwohl ich zumindest mittlerweile wieder ausgehfähig angezogen bin und den Jogginganzügen entsagt habe. Eine Spur von Normalität sollte man zumindest mal wieder herstellen, soweit das möglich ist.
Wenn man ansonsten schon im Halbschlaf auf der elterlichen Couch dahindämmert, während im Fernsehen irgendwelche gequirlte Scheiße läuft.
Früher hätte ich mir lieber ein Bein abgesägt, als freiwillig in einem Raum zu sein, in dem "Richter Alexander Hold" läuft. Heute bin ich nur froh, wenn ich nicht unnötig aufstehen muß. Richtig krank zu sein, macht einen zum dankbaren Opfer für alle Übel dieser Welt.

Kommentare:

  1. Boah, das hört sich ja richtig mies an. Ich drück' Dir die Daumen, dass es bald wieder aufwärts geht. Und sei's nur deshalb, dass Du Dir dieses Scheißfernsehprogramm nicht mehr antun musst.

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  2. Danke! Es fällt einem auch grad nix mehr ein, was man sonst schreiben soll, so sehr schrumpft die eigene Erlebniswelt zusammen.

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