Mittwoch, 2. November 2011

When the music's over

So, nun habe ich alle Texte, die noch irgendwo standen, wo sie nichts mehr zu suchen haben, in meinem Blog veröffentlicht.
Eigentlich würde ich jetzt gerne schreiben, daß es künftig mit dem regulären Programm weitergeht, nur ist dies momentan reichlich unspannend.
Außer dazu, mich im Jogginganzug im Haus meiner Eltern vor dem Fernseher oder dem Rechner herumzufläzen, reicht meine Energie nicht für sonderlich viele Alternativen in punkto Freizeitgestaltung aus.
"Jogginganzug" ist natürlich die Höchststrafe. Eines der Kleidungsstücke, welche bei mir komplett auf dem Index stehen und die ich normalerweise mit keiner Beißzange der Welt anfasse, nicht mal, wenn ich nichts anderes vorhabe, als den ganzen Tag auf der heimischen Couch zu verrotten.
Wobei die absolute Nummer 1 auf meiner Haßliste von einem anderen Kleidungsstück belegt wird.
Menschen, die mich kennen, werden bestätigen, daß man mich sogar bei 40 Grad im Schatten niemals in der Öffentlichkeit in kurzen Hosen sieht.
Das verdanke ich in erster Linie einer Art religiösem Erweckungserlebnis, das darin bestand, in Landau/Pfalz einer damaligen Arbeitskollegin mit der Statur eines Sumoringers begegnet zu sein, die ihre Krampfadern in knielangen, hautengen cremefarbenen Leggings zur Schau stellte.
Während ich noch einen Platz suchte, an dem ich mich ungestört übergeben konnte, dachte ich bei mir, daß mein nacktes Gebein auch nicht zum ästhetischsten zählt, was Mutter Natur zu bieten hat, und ich der Menschheit fürderhin diesen Anblick ersparen sollte. Und genau das habe ich mittlerweile kultiviert und neige da schnell zu Verallgemeinerungen... die in der Feststellung gipfeln, daß 97 % aller Männer in kurzen Hosen völlig lächerlich wirken, wenn sie nicht gerade Fußball spielen.

Auf neudeutsch: "Practice what you preach."

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