Donnerstag, 29. Oktober 2009

Nach dem Abwurf der Neutronenbombe

Nach meinem heute letztendlich doch spektakulären Abgang bei meinem derzeitigen "Ausleiher" in Karlsruhe (nein, wenn ich in einer stressigen Frühschicht die Schichtleitung habe, ist es nicht ratsam, mir am Telephon noch blöd zu kommen. Es kann leicht eskalieren, was man spätestens dann merkt, wenn das Gegenüber, das vorher auf impertinente Weise den Chef sprechen wollte, mit einem "Aber nicht in diesem Ton, ja?" den Hörer aufknallt. Mission accomplished)fange ich also am Montag in Gaggenau an.
45 Minuten Bahnfahrt hin und genausolange zurück, dazwischen 6,5 Stunden Arbeit in einem trostfernen Kaff, das es an architektonischer Finesse mit Rheinstetten aufnehmen kann. So stelle ich mir Deutschland nach dem Abwurf der Neutronenbombe vor.
Einen Monat ist es mir also vorbestimmt, in dieser Ödnis mein Brot zu verdienen. Es gibt Leute, die arbeiten in der Polarstation. Vielleicht sollte ich angesichts dessen etwas dankbarer sein. Aber ich glaube nicht.

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