Am 03.10.2010, so sagt mein Postingverzeichnis, habe ich mich bereits in zwei Beiträgen über die schöne bunte Welt menschlicher Perversionen ausgelassen, um dann noch mit dem Bericht über einen australischen Footballspieler, der sich von einem Hund fellationieren ließ, einen draufzusetzen.
Damit, so nahm man an, sei das Thema doch nun endlich erschöpft. Mitnichten.
Hier als wörtliches Zitat der Bericht aus dem SÜDKURIER online, ansonsten glaubt mir diesen Schwachsinn wieder kein Mensch:
Die Polizei in der unterfränkischen Stadt Aschaffenburg hat am
Freitagnachmittag ein Paar vorläufig festgenommen. Die Frau (70) und ihr
43-jähriger männlicher Begleiter hatten in einer Parkanlage öffentlich
Sex und dabei auch einen Hund einbezogen. Laut Polizeiangaben hielten
sich am Ort des Geschehens gegen 16 Uhr auch zwei Mütter mit ihren
Kindern auf. In unmittelbarer Nähe standen auch mehrere sichtlich
betrunkene jüngere Personen herum. Für alle Umherstehenden deutlich
erkennbar hatten dann die 70-Jährige und der 43-Jährige
Geschlechtsverkehr miteinander. Laut Zeugenaussagen wurde in die
sexuellen Handlungen auch ein Hund miteinbezogen.
Streifenbesatzungen der Aschaffenburger Polizei machten sich, gerufen
von Passanten, auf den Weg in die Parkanlage und nahmen dort die beiden
aus der Stadt stammenden Tatverdächtigen vorläufig fest. Weil die beiden
deutlich erkennbar getrunken hatten, wurden ihnen Blut abgenommen, um
den Grad der Alkoholisierung festzustellen. Nachdem auf der Polizeiwache
die Anzeigen geschrieben waren, kamen die Beschuldigten, die bei der
Polizei bereits bekannt sind, wieder auf freien Fuß. Gegen sie wird
jetzt unter anderem wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern, Erregung
öffentlichen Ärgernisses und wegen eines Verstoßes nach dem
Tierschutzgesetz Anzeige erstattet.
Montag, 29. Juli 2013
Mittwoch, 24. Juli 2013
Das Recht auf Debilität
Der Ballermann 6 soll dichtgemacht werden.
Davon war zwar nie die Rede, denn das Interview des Drecksblattes zu diesem Thema mit dem Tourismusdezernenten von Palma, Álvaro Gijón, lief laut der Onlineseite der "Mallorca- Zeitung" folgendermaßen ab: "Die beiden Bild-Reporter hatten nach Angaben von Gijón mangels Spanisch-Kenntnissen einen Übersetzer zu dem Interview mitgebracht, letztendlich habe man aber die meiste Zeit auf Englisch gesprochen." Und hat, sei ergänzend hinzugefügt, trotzdem kaum etwas verstanden, aber den Scheißdreck umgehend drucken lassen.
Eigentlich müßte man da kein Wort mehr darüber verlieren, denn wäre das Drecksblatt eine Zeitung und kein Volksverhetzungsorgan für Halbanalphabeten, hätte es eine Gegendarstellung gedruckt und die Sache gut sein lassen.
Doch nein, wir haben Sommerloch, das Thema Bushido ist nun ausgemolken, also muß man den Zorn von Millionen Schwachköpfen neu entfachen, kanalisieren, auf ein anderes Sujet lenken und sich ohne Not zum Ombudsmann dieser ganzen Geisteskranken machen, die Jahr für Jahr im Sommer in die große weite Welt hinausziehen, aber leider immer wieder zurückkommen.
Daß dabei niemandem auffällt, welche Töne dabei angeschlagen werden, als wäre El Arenal eine deutsche Kolonie, ist eigentlich unfaßbar. Was fällt den Spaniern eigentlich ein, uns auf ihrer eigenen Insel Vorschriften zu machen? Geht's noch?
Ich finde den Gedanken interessant, wie hier die Stimmung wäre, würden jedes Jahr- sagen wir mal- hunderttausende Engländer an der Nordsee einfallen, um sich dort wie Abschaum zu benehmen und eine Art Enklave zu schaffen.
Zumindest hat Herr Gijón eines sofort begriffen: "Klarstellungen werde er von der "Bild" aber nicht einfordern: "Wie soll man jemandem etwas erklären, wenn er nicht verstehen will' ".
Davon war zwar nie die Rede, denn das Interview des Drecksblattes zu diesem Thema mit dem Tourismusdezernenten von Palma, Álvaro Gijón, lief laut der Onlineseite der "Mallorca- Zeitung" folgendermaßen ab: "Die beiden Bild-Reporter hatten nach Angaben von Gijón mangels Spanisch-Kenntnissen einen Übersetzer zu dem Interview mitgebracht, letztendlich habe man aber die meiste Zeit auf Englisch gesprochen." Und hat, sei ergänzend hinzugefügt, trotzdem kaum etwas verstanden, aber den Scheißdreck umgehend drucken lassen.
Eigentlich müßte man da kein Wort mehr darüber verlieren, denn wäre das Drecksblatt eine Zeitung und kein Volksverhetzungsorgan für Halbanalphabeten, hätte es eine Gegendarstellung gedruckt und die Sache gut sein lassen.
Doch nein, wir haben Sommerloch, das Thema Bushido ist nun ausgemolken, also muß man den Zorn von Millionen Schwachköpfen neu entfachen, kanalisieren, auf ein anderes Sujet lenken und sich ohne Not zum Ombudsmann dieser ganzen Geisteskranken machen, die Jahr für Jahr im Sommer in die große weite Welt hinausziehen, aber leider immer wieder zurückkommen.
Daß dabei niemandem auffällt, welche Töne dabei angeschlagen werden, als wäre El Arenal eine deutsche Kolonie, ist eigentlich unfaßbar. Was fällt den Spaniern eigentlich ein, uns auf ihrer eigenen Insel Vorschriften zu machen? Geht's noch?
Ich finde den Gedanken interessant, wie hier die Stimmung wäre, würden jedes Jahr- sagen wir mal- hunderttausende Engländer an der Nordsee einfallen, um sich dort wie Abschaum zu benehmen und eine Art Enklave zu schaffen.
Zumindest hat Herr Gijón eines sofort begriffen: "Klarstellungen werde er von der "Bild" aber nicht einfordern: "Wie soll man jemandem etwas erklären, wenn er nicht verstehen will' ".
Dienstag, 16. Juli 2013
Bushido mal wieder
Groß ist das Sommerloch, gering sind wohl auch die Plattenverkäufe, Zeit also, mal selbst die saisonale Sau freizulassen, die andere dann durch's mediale Dorf treiben dürfen.
Nach der ganzen "Bambi"- Hysterie habe ich ja Bushido noch verteidigt. Und diesmal tu ich's wieder.
Dabei halte ich den guten Mann für einen waschechten Unsympathen, mit dem ich sicherlich nicht freiwillig ein Bier trinken wollen würde, davon abgesehen, daß mir seine wohl ernstgemeinte Homophobie plus Anti- Israel- Haltung ebenfalls gewaltig auf den Zünder geht.
Allerdings, wenn ich ehrlich bin, waren US- Rapper auch nie zimperlich mit ihren Angriffszielen und wurden dafür von mir goutiert, was auch für einige zweifelhafte Aussagen von Punk- bzw. Hardcore- und Metalbands gilt. Texte von beispielsweise Ice Cube, Ice-T, NWA auf der einen, Slime, Exploited, Sheer Terror, Slayer und Suicidal Tendencies auf der anderen Seite galten im Rahmen einer Subkultur immer als legitimes Ausdrucksmittel Unterprivilegierter, egal wie politisch unkorrekt, stumpf oder dämlich sie waren. Warum sollte ich nun also zweierlei Maß anlegen?
Oder, noch wichtiger, warum sollte ich mich auf die Seite von Leuten stellen, die ich zutiefst verabscheue, zudem, wenn man davon ausgehen kann, daß- ähnlich wie im US- Gangsta- Rap- der Künstler seine Drohungen nicht wahrmachen wird?
Ein Schleimbeutel wie Wowereit samt seiner "Arm, aber sexy"- Attitüde, egal ob schwul oder unschwul; die ausgewiesene Minderheitenversteherin und Nervtröte Claudia Roth, die neuerdings feststellen muß, daß die Welt doch nicht so schwarzweiß ist wie das Röhrenfernsehen, aus dem sie scheinbar ihr Bild eben jener bezieht; der sein Humorniveau verzweifelt unter der Grasnarbe suchende, medial hofierte Schwachkopf Oliver Pocher, der endlich seine vorgelebte, schmerzresistente "Geschmacklosigkeit auf Kosten anderer"- Masche quasi durch die Hintertür selbst einmal serviert bekommt (man erinnere sich an das Zitat zum Start der glücklicherweise kurzlebigen Show mit Harald Schmidt: Schmidt sei für die politischen Witze zuständig und er, Pocher, "dafür, wenn sich Britney Spears eine Glatze rasiert"... kurz: sich über den völligen Zusammenbruch einer damals öffentlich vorgeführten psychisch Kranken lustig zu machen [wendet man dieselbe Moralkeule auch mal an]); dieses Trio infernal gehört mit Sicherheit zu dem Teil der Menschheit, dessen Fürsprecher ich niemals sein möchte.
Daß sich an der Spitze dieser Phalanx der Unsäglichen nun ausgerechnet das Drecksblatt samt seinem weitgehend unzurechnungsfähigen Kolumnisten zum Hüter von Anstand und Moral aufschwingt (und sich nicht scheut, einen Untoten wie Heino zu der Causa todesmutig Sätze ins Mikro röhren zu lassen, die angeblich "jeder denkt, aber keiner ausspricht", wobei man in dem Fall stark anzweifeln darf, ob sie überhaupt erdacht wurden)... das wäre doch fast schon wieder lustig, wäre es nicht dermaßen ausgekocht widerwärtig.
Sympathie für Bushido? Er soll von mir aus weggehen. Aber daß das Fehlverhalten eines Einzelnen das sonstige und aktuelle Verhalten seiner sich im Recht wähnenden Gegner nicht erträglicher macht, wird in diesen Tagen mal wieder bis zum Erbrechen vorgeführt.
Nach der ganzen "Bambi"- Hysterie habe ich ja Bushido noch verteidigt. Und diesmal tu ich's wieder.
Dabei halte ich den guten Mann für einen waschechten Unsympathen, mit dem ich sicherlich nicht freiwillig ein Bier trinken wollen würde, davon abgesehen, daß mir seine wohl ernstgemeinte Homophobie plus Anti- Israel- Haltung ebenfalls gewaltig auf den Zünder geht.
Allerdings, wenn ich ehrlich bin, waren US- Rapper auch nie zimperlich mit ihren Angriffszielen und wurden dafür von mir goutiert, was auch für einige zweifelhafte Aussagen von Punk- bzw. Hardcore- und Metalbands gilt. Texte von beispielsweise Ice Cube, Ice-T, NWA auf der einen, Slime, Exploited, Sheer Terror, Slayer und Suicidal Tendencies auf der anderen Seite galten im Rahmen einer Subkultur immer als legitimes Ausdrucksmittel Unterprivilegierter, egal wie politisch unkorrekt, stumpf oder dämlich sie waren. Warum sollte ich nun also zweierlei Maß anlegen?
Oder, noch wichtiger, warum sollte ich mich auf die Seite von Leuten stellen, die ich zutiefst verabscheue, zudem, wenn man davon ausgehen kann, daß- ähnlich wie im US- Gangsta- Rap- der Künstler seine Drohungen nicht wahrmachen wird?
Ein Schleimbeutel wie Wowereit samt seiner "Arm, aber sexy"- Attitüde, egal ob schwul oder unschwul; die ausgewiesene Minderheitenversteherin und Nervtröte Claudia Roth, die neuerdings feststellen muß, daß die Welt doch nicht so schwarzweiß ist wie das Röhrenfernsehen, aus dem sie scheinbar ihr Bild eben jener bezieht; der sein Humorniveau verzweifelt unter der Grasnarbe suchende, medial hofierte Schwachkopf Oliver Pocher, der endlich seine vorgelebte, schmerzresistente "Geschmacklosigkeit auf Kosten anderer"- Masche quasi durch die Hintertür selbst einmal serviert bekommt (man erinnere sich an das Zitat zum Start der glücklicherweise kurzlebigen Show mit Harald Schmidt: Schmidt sei für die politischen Witze zuständig und er, Pocher, "dafür, wenn sich Britney Spears eine Glatze rasiert"... kurz: sich über den völligen Zusammenbruch einer damals öffentlich vorgeführten psychisch Kranken lustig zu machen [wendet man dieselbe Moralkeule auch mal an]); dieses Trio infernal gehört mit Sicherheit zu dem Teil der Menschheit, dessen Fürsprecher ich niemals sein möchte.
Daß sich an der Spitze dieser Phalanx der Unsäglichen nun ausgerechnet das Drecksblatt samt seinem weitgehend unzurechnungsfähigen Kolumnisten zum Hüter von Anstand und Moral aufschwingt (und sich nicht scheut, einen Untoten wie Heino zu der Causa todesmutig Sätze ins Mikro röhren zu lassen, die angeblich "jeder denkt, aber keiner ausspricht", wobei man in dem Fall stark anzweifeln darf, ob sie überhaupt erdacht wurden)... das wäre doch fast schon wieder lustig, wäre es nicht dermaßen ausgekocht widerwärtig.
Sympathie für Bushido? Er soll von mir aus weggehen. Aber daß das Fehlverhalten eines Einzelnen das sonstige und aktuelle Verhalten seiner sich im Recht wähnenden Gegner nicht erträglicher macht, wird in diesen Tagen mal wieder bis zum Erbrechen vorgeführt.
Sonntag, 14. Juli 2013
In Sachen Hermann L. Gremliza
In manchen Dingen trennen mich und den "Konkret"- Chefredakteur Welten, wie mir auch das Magazin selbst bisweilen zu verkniffen und dogmatisch daherkommt.
Nichtsdestotrotz halte ich "Konkret" für einen wichtigen Kontrast zu der Anzahl an existenten Verblödungsblättern, da nehme ich es gerne in Kauf, bei einem guten Teil der getätigten Aussagen auch mal ganz tief durchatmen zu müssen... davon ausgehend, daß ich für das Magazin bei höherem Bekanntheitsgrad meinerseits aufgrund gewisser Ansichten ebenfalls eine recht gute Zielscheibe abgäbe.
Dennoch lese ich vor allem Gremlizas Beiträge gerne. Zumindest bestätigt er aufgrund gut recherchierter Beispiele meine eigene Meinung, daß die BRD in ihrer Frühzeit ein Tummelplatz von Kriegsgewinnlern und Faschistenschweinen war, die im warmen Demokratenmantel plötzlich zu Lohn, Brot, Ruhm und Ehre gelangten; davon abgesehen, mag ich den sarkastischen Humor seiner "Express"- Kolumne wie auch den, der in seinen politischen Beiträgen aufblitzt; und als letztes können wir uns voneinander unabhängig doch auf Feindbilder wie Religion in ihrer gesamten Ausprägung und das Drecksblatt einigen und gehen (wohl seinerseits erst mittlerweile, nachdem die Palästinenser als linke Identifikationsfiguren nicht mehr viel hergeben) von der Unantastbarkeit des Existenzrechts Israels aus (womit ich mich hiermit auch mal mit einer politischen Aussage outen würde).
Und wer wäre ich, einen veröffentlichten E- Mail- Verkehr des kreuzwiderlichen Jakob Augstein mit Gremliza nicht so großartig zu finden, daß ich ihn hier nicht auszugsweise zitieren würde?
"Lieber Hermann Gremliza,
wir haben eine Diskussionsreihe, den Freitag-Salon, zu der ich Sie gerne einmal einladen würde.
[...] Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie an diesem Abend mit uns diskutieren würden. Aber ich will Ihnen nicht verheimlichen, wen ich da sonst noch einladen möchte: Gustav Seibt und Kai Diekmann. Diekmann kennt Kohl ja sehr gut, war damals ein Fan und ist seitdem ein Wegbereiter eines „neuen Deutschland“, das sich von der alten Bundesrepublik ja erheblich unterscheidet. Ich halte das für eine sehr spannende Kombination und wäre sehr froh, wenn Sie dabei wären. Melden Sie sich?
Herzliche Grüße Ihr Jakob Augstein"
"Lieber Herr Augstein,
haben Sie Dank für Ihre Anfrage, die mich erst heute erreicht hat, und sagen Sie mir, bitte, daß Sie nicht im Ernst gemeint haben, ich könnte mich mit einem Schmieranten wie dem Chefredakteur des größten Drecksblatts auch nur in einem Raum aufhalten, geschweige denn an einen Tisch setzen.
Mit freundlichen Grüßen H.L. Gremliza"
Wie heißt es so schön? "Made my day."
Nichtsdestotrotz halte ich "Konkret" für einen wichtigen Kontrast zu der Anzahl an existenten Verblödungsblättern, da nehme ich es gerne in Kauf, bei einem guten Teil der getätigten Aussagen auch mal ganz tief durchatmen zu müssen... davon ausgehend, daß ich für das Magazin bei höherem Bekanntheitsgrad meinerseits aufgrund gewisser Ansichten ebenfalls eine recht gute Zielscheibe abgäbe.
Dennoch lese ich vor allem Gremlizas Beiträge gerne. Zumindest bestätigt er aufgrund gut recherchierter Beispiele meine eigene Meinung, daß die BRD in ihrer Frühzeit ein Tummelplatz von Kriegsgewinnlern und Faschistenschweinen war, die im warmen Demokratenmantel plötzlich zu Lohn, Brot, Ruhm und Ehre gelangten; davon abgesehen, mag ich den sarkastischen Humor seiner "Express"- Kolumne wie auch den, der in seinen politischen Beiträgen aufblitzt; und als letztes können wir uns voneinander unabhängig doch auf Feindbilder wie Religion in ihrer gesamten Ausprägung und das Drecksblatt einigen und gehen (wohl seinerseits erst mittlerweile, nachdem die Palästinenser als linke Identifikationsfiguren nicht mehr viel hergeben) von der Unantastbarkeit des Existenzrechts Israels aus (womit ich mich hiermit auch mal mit einer politischen Aussage outen würde).
Und wer wäre ich, einen veröffentlichten E- Mail- Verkehr des kreuzwiderlichen Jakob Augstein mit Gremliza nicht so großartig zu finden, daß ich ihn hier nicht auszugsweise zitieren würde?
"Lieber Hermann Gremliza,
wir haben eine Diskussionsreihe, den Freitag-Salon, zu der ich Sie gerne einmal einladen würde.
[...] Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie an diesem Abend mit uns diskutieren würden. Aber ich will Ihnen nicht verheimlichen, wen ich da sonst noch einladen möchte: Gustav Seibt und Kai Diekmann. Diekmann kennt Kohl ja sehr gut, war damals ein Fan und ist seitdem ein Wegbereiter eines „neuen Deutschland“, das sich von der alten Bundesrepublik ja erheblich unterscheidet. Ich halte das für eine sehr spannende Kombination und wäre sehr froh, wenn Sie dabei wären. Melden Sie sich?
Herzliche Grüße Ihr Jakob Augstein"
"Lieber Herr Augstein,
haben Sie Dank für Ihre Anfrage, die mich erst heute erreicht hat, und sagen Sie mir, bitte, daß Sie nicht im Ernst gemeint haben, ich könnte mich mit einem Schmieranten wie dem Chefredakteur des größten Drecksblatts auch nur in einem Raum aufhalten, geschweige denn an einen Tisch setzen.
Mit freundlichen Grüßen H.L. Gremliza"
Wie heißt es so schön? "Made my day."
Auf dem Weg ins gelobte Land
Das war ja nun eine längere Pause, und einige von Ihnen, verehrte Leser, werden ja vermutet haben, meine erhöhte Beitragsfrequenz sei nur ein Strohfeuer gewesen... aber ich bin noch da. Wie seit jeher am Wirken und Walken, meiner unausweichlichen Vergreisung entgegendümpelnd.
Wenn wir gerade am "Dümpeln" sind: nach wie vor an Bord ist die designierte Queen Bronkowitz, was sie ja- man erinnert sich an einen älteren Post- kurzzeitig nicht mehr war. Aber das gemeinsame Dahinwelken macht mehr Spaß. Warum sollte man beim morgendlichen Blick in den Spiegel nur seine eigenen Defizite bemerken? Es ist doch um einiges trübsinnszerstreuender, jemandem anderen Vorhaltungen wegen seines Aussehens zu machen.
Nichtsdestotrotz bereite ich mich gerade wieder auf einen längeren Berlinaufenthalt vor.
Nach längerer streß- und familientragödienbedingter Auszeit finde ich nämlich künstlerisch allmählich wieder in die Spur zurück und habe einige Projekte in der Warteschleife.
Das klingt ziemlich arschgesichtsmäßig nach superwichtigem Werbeagentursschnösel; aber davon bin ich nach wie vor exakt so weit entfernt wie zu Blogbeginn.
Doch ankündigen darf ich trotzdem folgendes: verhandelt wird gerade die Umsetzung von "Kreisklassenhölle" als Hörbuch, und zwar in Berlin, weswegen ich es als sinnvoll erachte, vor Ort zu sein; eine Anfang 2014 erscheinensollende Textsammlung aus Kolumnen und ausgewählten Blogbeiträgen meinerseits bei einem Bonner Kleinstverlag; sowie die größte Aufgabe in nächster Zeit, mein für Herbst 2014 angekündigter neuer Roman.
Damit kann man schon mal ein paar langweilige Stunden auf dem Weg in die Vergreisung überbrücken.
Wenn wir gerade am "Dümpeln" sind: nach wie vor an Bord ist die designierte Queen Bronkowitz, was sie ja- man erinnert sich an einen älteren Post- kurzzeitig nicht mehr war. Aber das gemeinsame Dahinwelken macht mehr Spaß. Warum sollte man beim morgendlichen Blick in den Spiegel nur seine eigenen Defizite bemerken? Es ist doch um einiges trübsinnszerstreuender, jemandem anderen Vorhaltungen wegen seines Aussehens zu machen.
Nichtsdestotrotz bereite ich mich gerade wieder auf einen längeren Berlinaufenthalt vor.
Nach längerer streß- und familientragödienbedingter Auszeit finde ich nämlich künstlerisch allmählich wieder in die Spur zurück und habe einige Projekte in der Warteschleife.
Das klingt ziemlich arschgesichtsmäßig nach superwichtigem Werbeagentursschnösel; aber davon bin ich nach wie vor exakt so weit entfernt wie zu Blogbeginn.
Doch ankündigen darf ich trotzdem folgendes: verhandelt wird gerade die Umsetzung von "Kreisklassenhölle" als Hörbuch, und zwar in Berlin, weswegen ich es als sinnvoll erachte, vor Ort zu sein; eine Anfang 2014 erscheinensollende Textsammlung aus Kolumnen und ausgewählten Blogbeiträgen meinerseits bei einem Bonner Kleinstverlag; sowie die größte Aufgabe in nächster Zeit, mein für Herbst 2014 angekündigter neuer Roman.
Damit kann man schon mal ein paar langweilige Stunden auf dem Weg in die Vergreisung überbrücken.
Samstag, 15. Juni 2013
Asoziales Wohnen
Es wird Zeit, mal wieder eine eindringliche Empfehlung auszusprechen.
Nicht, weil ich den mittlerweile in Berlin wohnenden Autor Dirk Bernemann persönlich kenne, und zwar von der Frankfurter bzw. Leipziger Buchmesse, wo sich unser beider Verlage einen Stand teilten; insofern riecht das für Außenstehende mal wieder nach dem üblichen gegenseitigen Eiergeschaukel.
Nein, sondern deswegen, weil sein letztes Werk "Asoziales Wohnen" äußerst gelungen ist. Bernemann beschreibt darin das Leben in einem Mietshaus, dessen Protagonisten fein säuberlich in einzelne Wohneinheiten geliedert sind, sich aber durch eine Verstrickung von Zufällen über den Weg laufen, was bei ihnen nur in seltenen Fällen nachhaltigen Eindruck hinterläßt.
Da gibt es das alte Ehepaar, das nur noch durch eine ferne Erinnerung an Liebe zusammengehalten wird und nichts mehr vom Leben zu erwarten hat; den zurückgebliebenen Sören, der körperlich und emotional von seiner Mutter mißbraucht wird und seine Hoffnung in eine 13jährige weibliche Internetbekanntschaft setzt; die vereinsamte, desillusionierte Supermarktkassiererin Sibylle; die scheinbar intakte Großfamilie; die sozial verwahrloste Kleinfamilie; den bindungsunfähigen Frauenhelden Manuel; den körperlich entstellten Einsiedler im Dachgeschoß; und, über allem thronend, der Autor, der nach einer Idee für sein neues Buch sucht und einem die Wahl läßt, ob man in ihm Bernemanns alter ego sehen möchte.
Alle diese Figuren und ihre Geschichten werden wie ein Kartenspiel durchmischt und tauchen immer wieder in zusammenhängenden Episoden auf. Jede von ihnen wird seziert und analysiert, mit Bernemanns ausgeprägtem Vermögen, das Innenleben seiner Protagonisten mit endoskopischer Genauigkeit zu untersuchen und bis in den letzten Winkel hinein auszuleuchten.
So entstehen diverse Geschichten, vollgepackt mit unvorhersehbaren Wendungen, Resümées, die ich allzuoft unterschreiben kann und die selten positiv ausfallen (ob man das gut oder schlecht findet, sei einmal dahingestellt... sonnige Gemüter dürften damit ihre Probleme haben), und im Gegensatz zum Vorgänger "Trisomie so ich dir" kommt der Erzählfluss nie ins Stocken, und das Buch liest sich in einem Rutsch weg.
Zwei Kritikpunkte habe ich doch.
Inhaltlich: manchmal scheint mir die oft flapsige Sprache der Figur nicht angemessen, was aber bestimmt nur ein subjektiver Eindruck ist, und mancher Griff in die Metaphernkiste ist mir etwas zu bemüht originell ("Wenn Schritte Wasser wären, wäre das Treppenhaus ein Aquarium" ist beispielsweise so ein Fall).
Für den zweiten, weitaus ärgerlicheren kann Bernemann nichts, und der wäre das nahezu unglaublich schlampige Lektorat. Wenn ständig "das" und "dass" verwechselt werden, der Autor- Absicht?- in der Figur des Autoren kurzzeitig in die Ich- Perspektive wechselt, grausige Druckfehler auftauchen und Wörter ganz verlorengegangen sind, so daß man die eigene Kreativität bemühen muß, um Sätze zu vervollständigen, schmälert dies das Lesevergnügen und nimmt dem Buch einiges von dem Glanz, den es verdient hätte.
Da wünscht man sich, der Unsichtbar- Verlag würde viel mehr Sorgfalt walten lassen.
Nichtsdestotrotz: ein sehr gutes Buch, dem man einen höheren Stellenwert in der modernen Literatur und viel mehr Leser wünscht, als es wahrscheinlich gerade besitzt.
„Hinter jeder Tür eine eigene Vorstellung von Leben. Mitten in deutscher Mittelmäßigkeit,
denn die Gegend hier ist eher so mittelgut, nicht wirklich asozial, aber auch nicht einbruchswürdig.
Parkbuchten, Fahrradständer, Kinderspielplätze. Alles da. Aber eben auch
nicht mehr. Wer mehr will, wohnt woanders.“
Dirk Bernemann: Asoziales Wohnen Unsichtbar Verlag, 316 Seiten, 14.95 Euro
Nicht, weil ich den mittlerweile in Berlin wohnenden Autor Dirk Bernemann persönlich kenne, und zwar von der Frankfurter bzw. Leipziger Buchmesse, wo sich unser beider Verlage einen Stand teilten; insofern riecht das für Außenstehende mal wieder nach dem üblichen gegenseitigen Eiergeschaukel.
Nein, sondern deswegen, weil sein letztes Werk "Asoziales Wohnen" äußerst gelungen ist. Bernemann beschreibt darin das Leben in einem Mietshaus, dessen Protagonisten fein säuberlich in einzelne Wohneinheiten geliedert sind, sich aber durch eine Verstrickung von Zufällen über den Weg laufen, was bei ihnen nur in seltenen Fällen nachhaltigen Eindruck hinterläßt.
Da gibt es das alte Ehepaar, das nur noch durch eine ferne Erinnerung an Liebe zusammengehalten wird und nichts mehr vom Leben zu erwarten hat; den zurückgebliebenen Sören, der körperlich und emotional von seiner Mutter mißbraucht wird und seine Hoffnung in eine 13jährige weibliche Internetbekanntschaft setzt; die vereinsamte, desillusionierte Supermarktkassiererin Sibylle; die scheinbar intakte Großfamilie; die sozial verwahrloste Kleinfamilie; den bindungsunfähigen Frauenhelden Manuel; den körperlich entstellten Einsiedler im Dachgeschoß; und, über allem thronend, der Autor, der nach einer Idee für sein neues Buch sucht und einem die Wahl läßt, ob man in ihm Bernemanns alter ego sehen möchte.
Alle diese Figuren und ihre Geschichten werden wie ein Kartenspiel durchmischt und tauchen immer wieder in zusammenhängenden Episoden auf. Jede von ihnen wird seziert und analysiert, mit Bernemanns ausgeprägtem Vermögen, das Innenleben seiner Protagonisten mit endoskopischer Genauigkeit zu untersuchen und bis in den letzten Winkel hinein auszuleuchten.
So entstehen diverse Geschichten, vollgepackt mit unvorhersehbaren Wendungen, Resümées, die ich allzuoft unterschreiben kann und die selten positiv ausfallen (ob man das gut oder schlecht findet, sei einmal dahingestellt... sonnige Gemüter dürften damit ihre Probleme haben), und im Gegensatz zum Vorgänger "Trisomie so ich dir" kommt der Erzählfluss nie ins Stocken, und das Buch liest sich in einem Rutsch weg.
Zwei Kritikpunkte habe ich doch.
Inhaltlich: manchmal scheint mir die oft flapsige Sprache der Figur nicht angemessen, was aber bestimmt nur ein subjektiver Eindruck ist, und mancher Griff in die Metaphernkiste ist mir etwas zu bemüht originell ("Wenn Schritte Wasser wären, wäre das Treppenhaus ein Aquarium" ist beispielsweise so ein Fall).
Für den zweiten, weitaus ärgerlicheren kann Bernemann nichts, und der wäre das nahezu unglaublich schlampige Lektorat. Wenn ständig "das" und "dass" verwechselt werden, der Autor- Absicht?- in der Figur des Autoren kurzzeitig in die Ich- Perspektive wechselt, grausige Druckfehler auftauchen und Wörter ganz verlorengegangen sind, so daß man die eigene Kreativität bemühen muß, um Sätze zu vervollständigen, schmälert dies das Lesevergnügen und nimmt dem Buch einiges von dem Glanz, den es verdient hätte.
Da wünscht man sich, der Unsichtbar- Verlag würde viel mehr Sorgfalt walten lassen.
Nichtsdestotrotz: ein sehr gutes Buch, dem man einen höheren Stellenwert in der modernen Literatur und viel mehr Leser wünscht, als es wahrscheinlich gerade besitzt.
„Hinter jeder Tür eine eigene Vorstellung von Leben. Mitten in deutscher Mittelmäßigkeit,
denn die Gegend hier ist eher so mittelgut, nicht wirklich asozial, aber auch nicht einbruchswürdig.
Parkbuchten, Fahrradständer, Kinderspielplätze. Alles da. Aber eben auch
nicht mehr. Wer mehr will, wohnt woanders.“
Dirk Bernemann: Asoziales Wohnen Unsichtbar Verlag, 316 Seiten, 14.95 Euro
Dienstag, 11. Juni 2013
Unheilbar dämlich
Ich mußte anderweitig bereits lesen, ich ginge zum Lachen in den Keller, weil ich den offensichtlichen Schwindel der "Germanophoben Flut- Brigade" in der momentanen Gesamtsituation nicht sonderlich witzig fand.
Nur zur Erinnerung:
"Wir, die germanophobe Flut-Brigade, haben es uns zum Ziel gesetzt Deutschland (oder Teile davon) unter den Wassermassen leiden zu lassen. Für uns ist der Slogan “Deutschland in den Rücken fallen” mehr als nur ein Lippenbekenntnis, wir lassen Taten folgen.
Aus diesem Grund haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die von der scheisz-deutschen Volksgemeinschaft errichteten Dämme und Deiche soweit zu beschädigen, dasz das Wasser endlich wieder die Städte fluten kann.
In der vergangenen Nacht haben wir an drei verschiedenen Orten zu einer Verbesserung der Lage beigetragen um das “Freibad Deutschland” zu vergrößern: [...]
Natürlich soll das noch lange nicht alles gewesen sein. Vielerorts wurden Kläranlagen geflutet, und das Abwasser der Haushalte (leider nicht die Abwässer der Industrie) verlässt die Anlagen ungefiltert und wird in die Flüsse umgeleitet. Sorgen wir also dafür, dasz dieses Abwasser (Scheiße, Pisse usw.) die scheisz-deutschen Haushälte für sich vereinnahmt. Für die kommenden Tage sind Aktionen bei weiteren Dämmen/Deichen geplant um Magdeburg endlich das zu geben, was unsere Freunde aus England leider nicht beendet haben. [...]
Macht mit! Reißt in unbeobachteten Abschnitten der Dämme die Sandsäcke ein und erfreut euch am “Leid” der Deutschen! Lasst uns gemeinsam Deutschland in den Rücken fallen!"
Nun, es ist mir eigentlich relativ egal, ob das nun ein ernstgemeinter Schrieb einer (wohoho) "antideutschen" Gruppe ist, ein provokativ gedachter- nennen wir es einfach so- "Witz" oder gar- um den Kollegen Jan Off auf seiner Facebook- Seite zu zitieren- ein Nazischwachsinn:
"Meinen Humor trifft das Schriftstück nicht so sehr, was natürlich nicht zuletzt damit zusammenhängt, dass mir mit zunehmendem Alter der geliebte Zynismus abhanden kommt. Im speziellen Fall kommt erschwerend hinzu, dass ich den Verdacht nicht loswerde, hier könnten Nazis am Werk gewesen sein. Diese seltsame Rechtschreibung, z.B. dieses "sz", wie es in den 90ern vornehmlich von ostdeutschen Punkrockern gebraucht wurde, oder die Wortwahl, z.B. "England" statt "Großbritannien"
Was den ersten Teil von Jan Offs Einschätzung betrifft, gehe ich mit ihm absolut konform. Anfügen möchte ich noch weitere Punkte:
1. es gibt also immer noch Menschen, die es legitim finden, die Deutschen 68 Jahre nach Kriegsende für irgendwas leiden zu lassen (egal in welcher Form), für was sie nicht persönlich verantwortlich zu machen sind. Daß solche Leute existieren, ist auch im Falle eines Scherzes gesichert, wie ich aus eigener Erfahrung weiß.
2. ginge es um irgendwelche ostdeutschen und bayrischen Nazischweine, wäre mir das herzlich egal. Aber bleiben ausländische Mitbürger und halbwegs vernünftig denkende Menschen gegen Vorlage eines Passierscheins von der Flut verschont?
3.bleibt immer noch die Frage nach dem Sinn und Zweck des Ganzen. Die "neue deutsche Mitmenschlichkeit demaskieren" also? Nur mal angenommen, es würden diverse autonome Zentren in Flammen aufgehen, dabei kämen dann 7 Menschen ums Leben, und eine antiautonome Feuerbrigade würde sich mit Fackeln photographieren lassen. Fände das dann auch jemand witzig? Und ist es wirklich dermaßen abstrus, wenn Betroffene, die gerade ihr ganzes Hab und Gut verloren haben, momentan nicht zu Scherzen aufgelegt sind?
4. sollte wirklich jeder ohne Hilfe von außen allein mit der Flut fertigwerden bzw. die Hilfsbereitschaft diverser Menschen nicht würdigen, um jeglichen Ruch einer neuen "Volksgemeinschaft" zu vermeiden?
Davon abgesehen, spielt diese ganze Chose mal wieder rechten Kräften und bürgerlich Konservativen in die Hände, die nicht nur wieder einen willkommenen Anlaß geboten bekommen, die Antifa zu kriminalisieren und zu diskreditieren. Nein, auch hat die NPD natürlich wieder eine Fluthilfepatrouille abgestellt und versucht, sich als bürgernahe Partei zu profilieren, während die Linke jeglicher Couleur scheinbar schlicht und einfach zu dämlich ist, selbst offenkundigste Steilvorlagen zu verwerten und ein paar Sympathiepunkte einzufahren. Aber wer braucht die schon? Deutschland ist ja sowieso scheiße.
Ob das Ganze ein organisierter Schwindel von Nazis ist, um obiges Ziel zu erreichen, halte ich nicht für ausgeschlossen, aber anhand der ansonsten relativen Humorfreiheit dieser Bagage doch für zweifelhaft.
Sollte das in irgendeiner Form aus dem linken Spektrum kommen:
es gibt auch Leute, die sich für halbwegs fortschrittlich denkend halten und trotzdem nicht jeden Scheiß gutheißen, vor allem nicht, wenn er sich dermaßen entgegengesetzt zu gesundem Menschenverstand verhält.
Sollte die Sache trotz aller berechtigten Zweifel ernstgemeint gewesen sein, dürft ihr Schwachköpfe gerne mit gutem Beispiel vorangehen und als erste absaufen.
Huch. Jetzt bin ich demaskiert.
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