Irgendwann in den 70ern und 80ern begannen schwarze Bands aus dem Funk- und HipHop- Bereich die englische Sprache lautmalerisch zu verballhornen.
Nicht selten konnte man da einen politischen Hintergrund hineinlesen: die Sprache des weißen Mannes bis zur Unkenntlichkeit zu verfremden und sie somit zu etwas eigenem zu machen.
Jedenfalls war das meine Schlußfolgerung gewesen; ob sie irgendjemand teilte, weiß ich nicht.
Aber nach einiger Zeit nahm das Ganze Ausmaße an, das die Lektüre von Tracklisten auf HipHop- CD's zu einer Pein machte, bei der man zwischen Verständnis, "man kann's auch übertreiben" und Fremdscham aufgrund offensichtlicher Albernheit (bzw. instinktiv erahnter Brunzdummheit) hin- und herschwankte.
Schönstes Beispiel hierfür ist immer noch das fabulöse "Enta Da Stage"- Album der nicht weniger großartigen Black Moon, deren Texte aber trotzdem den Schluß nahelegten, daß die Jungs ihr Leben nicht mit dem Bohren dicker Bretter verbracht hatten... wobei Songtitel wie "Powaful Impak!" und "I Got Cha Opin" diesen Eindruck eher abrundeten als widerlegten.
Sei's drum, mittlerweile ist das Ganze zur völlig sinnentleerten Pose erstarrt... und wenn auf Facebook Gruppen auftauchen, die da verkünden "IF U DON LIKE WAT I POST REMOVE URSELF FROM MY PROFILE bei I & ONLY I RESERVES THE RIGHT 2 POST WATEVER I WANT 2 POST ON MY PROFILE", freut man sich.
Nämlich darüber, daß auch Sprachbehinderte nun weltweit eine Lobby haben.
Sonntag, 6. November 2011
Erinnerungen: Waschmaschinen und Menschen
Heute war ich in Zeiskam spazieren, dem Dorf, in dem ich aufgewachsen bin... etwas, was ich schon seit Jahren nicht mehr gemacht habe.
Langsam kann ich wieder längere Strecken zu Fuß gehen, auch wenn ich immer noch Probleme habe, beim Laufen meine Bewegungen zu koordinieren. Das führt dazu, daß etwa ein nahe an einer Hauswand parkendes Auto ein Problem darstellt, wenn ich zwischen beidem durchlaufen muß... eine Situation, vergleichbar mit der, auf einem schmalen Baustellenabschnitt im Auto links einen rechts fahrenden LKW zu überholen, während die Absperrung auf der Fahrerseite einem so nahe erscheint, daß man denkt, man könne nie vorbeiziehen, ohne irgendwo hängenzubleiben.
Aber egal. Ich durchwanderte also ein Geflecht von Gassen, bei denen ich mich beim besten Willen nicht mehr daran erinnern konnte, wo sie eigentlich hinführen.
War ich dann jedoch am Ende angelangt, landete ich immer an einem Ort, der Erinnerungen hervorgerufen hat, ähnlich dem Proust'schen Madeleine in der "Suche nach der verlorenen Zeit".
Es waren nicht nur positive Erinnerungen; ein Amalgam aus früheren Bäckereien, in welchen ich mir nach der Schule zusammen mit einem Freund Biene- Maja- Figuren aus Fruchtgummi und Wassereis für 25 Pfennige gekauft habe und Orten, an denem einem nach dem Sportunterricht oder dem Fußballtraining von irgendwelchen zwei oder drei Jahre älteren Dorfdumbos aufgelauert wurde, die einen dann unter allerlei hanebüchenen Begründungen (oder keinen, wenn sie einen schlechten Tag hatten) durch die Gegend scheuchten. Oder verprügelten. Oder auf irgendeine sonstige Weise zurichteten, zum Beispiel mit Sand, Schlamm oder Fallobst bewarfen, so daß man sich - die morgens frisch von der Mutter bereitgelegten Klamotten ein Bild des Jammers- fast nicht mehr nach Hause traute, weil die Eltern oft genug davon ausgingen, daß man die Sauerei selbst verursacht hatte.
Vor allem, wenn man ansonsten vor wenig zurückschreckte: auf Baustellen herumklettern. An leeren Pferdekoppeln mit mitgebrachten Streichhölzern Altpapier und morsches Holz anzünden, davor durch ein Meer von Brennesseln watend um eine Stelle zu erreichen, an der man vom Dorf aus die Flammen nicht sehen konnte.
Mit Schulkameraden Fahrradwettrennen auf holprigen Feldwegen durchführen, dabei natürlich ab und zu auf die Schnauze fallen oder das klapprige Damenrad, das ich fuhr, sonstwie schinden.
Erkundungsgänge an Bachläufen, um nach einem Moment der Unachtsamkeit in voller Bekleidung plötzlich wadentief im Wasser zu stehen.
Und ich hatte bestimmt fünf Jahre am Stück durchgehend aufgeschürfte Knie oder Ellbogen. Oder beides.
Wenn ich so zurückblicke, finde ich diese Erinnerungen durchaus interessant. Aber es ist keine Wehmut dabei. Ich bin froh, daß ich kein Kind mehr bin und daß mir Regungen kindlichen Gemüts bei mir selbst zumeist fremd sind. Ich weiß, daß das viele Erwachsene für sich anders sehen... dann frage ich mich allerdings: warum?
Obwohl, eine Macke von damals ist bei mir hängengeblieben, so daß ich sie heute noch kindlicher Prägung zuordnen kann: kaum im Krabbelalter, liebte ich es immer, der Waschmaschine zuzusehen, wenn sie meine Mutter vorher mit Buntwäsche befüllt hatte.
Auch heute noch, wenn ich selbst wasche, kann ich den Blick kaum vom Sichtfenster abwenden, bis sich die Trommel einige Male gedreht hat... wäre glaube ich eine gute Methode, um mich zu hypnotisieren.
Immerhin: mittlerweile habe ich meinen Frieden mit dem Dorf gemacht. Daß das nicht immer so war, ist kein großes Geheimnis.
Allerdings: leben möchte ich hier nie mehr. Und diese zwei Wochen jetzt reichen mir wieder für die nächsten zehn Jahre.
Langsam kann ich wieder längere Strecken zu Fuß gehen, auch wenn ich immer noch Probleme habe, beim Laufen meine Bewegungen zu koordinieren. Das führt dazu, daß etwa ein nahe an einer Hauswand parkendes Auto ein Problem darstellt, wenn ich zwischen beidem durchlaufen muß... eine Situation, vergleichbar mit der, auf einem schmalen Baustellenabschnitt im Auto links einen rechts fahrenden LKW zu überholen, während die Absperrung auf der Fahrerseite einem so nahe erscheint, daß man denkt, man könne nie vorbeiziehen, ohne irgendwo hängenzubleiben.
Aber egal. Ich durchwanderte also ein Geflecht von Gassen, bei denen ich mich beim besten Willen nicht mehr daran erinnern konnte, wo sie eigentlich hinführen.
War ich dann jedoch am Ende angelangt, landete ich immer an einem Ort, der Erinnerungen hervorgerufen hat, ähnlich dem Proust'schen Madeleine in der "Suche nach der verlorenen Zeit".
Es waren nicht nur positive Erinnerungen; ein Amalgam aus früheren Bäckereien, in welchen ich mir nach der Schule zusammen mit einem Freund Biene- Maja- Figuren aus Fruchtgummi und Wassereis für 25 Pfennige gekauft habe und Orten, an denem einem nach dem Sportunterricht oder dem Fußballtraining von irgendwelchen zwei oder drei Jahre älteren Dorfdumbos aufgelauert wurde, die einen dann unter allerlei hanebüchenen Begründungen (oder keinen, wenn sie einen schlechten Tag hatten) durch die Gegend scheuchten. Oder verprügelten. Oder auf irgendeine sonstige Weise zurichteten, zum Beispiel mit Sand, Schlamm oder Fallobst bewarfen, so daß man sich - die morgens frisch von der Mutter bereitgelegten Klamotten ein Bild des Jammers- fast nicht mehr nach Hause traute, weil die Eltern oft genug davon ausgingen, daß man die Sauerei selbst verursacht hatte.
Vor allem, wenn man ansonsten vor wenig zurückschreckte: auf Baustellen herumklettern. An leeren Pferdekoppeln mit mitgebrachten Streichhölzern Altpapier und morsches Holz anzünden, davor durch ein Meer von Brennesseln watend um eine Stelle zu erreichen, an der man vom Dorf aus die Flammen nicht sehen konnte.
Mit Schulkameraden Fahrradwettrennen auf holprigen Feldwegen durchführen, dabei natürlich ab und zu auf die Schnauze fallen oder das klapprige Damenrad, das ich fuhr, sonstwie schinden.
Erkundungsgänge an Bachläufen, um nach einem Moment der Unachtsamkeit in voller Bekleidung plötzlich wadentief im Wasser zu stehen.
Und ich hatte bestimmt fünf Jahre am Stück durchgehend aufgeschürfte Knie oder Ellbogen. Oder beides.
Wenn ich so zurückblicke, finde ich diese Erinnerungen durchaus interessant. Aber es ist keine Wehmut dabei. Ich bin froh, daß ich kein Kind mehr bin und daß mir Regungen kindlichen Gemüts bei mir selbst zumeist fremd sind. Ich weiß, daß das viele Erwachsene für sich anders sehen... dann frage ich mich allerdings: warum?
Obwohl, eine Macke von damals ist bei mir hängengeblieben, so daß ich sie heute noch kindlicher Prägung zuordnen kann: kaum im Krabbelalter, liebte ich es immer, der Waschmaschine zuzusehen, wenn sie meine Mutter vorher mit Buntwäsche befüllt hatte.
Auch heute noch, wenn ich selbst wasche, kann ich den Blick kaum vom Sichtfenster abwenden, bis sich die Trommel einige Male gedreht hat... wäre glaube ich eine gute Methode, um mich zu hypnotisieren.
Immerhin: mittlerweile habe ich meinen Frieden mit dem Dorf gemacht. Daß das nicht immer so war, ist kein großes Geheimnis.
Allerdings: leben möchte ich hier nie mehr. Und diese zwei Wochen jetzt reichen mir wieder für die nächsten zehn Jahre.
Samstag, 5. November 2011
Wenn die Flüsse rückwärts fließen...
...und die Hasen Jäger schießen.
Ich habe es als Kind geliebt, in Poesiealben zu schreiben. Später wurde es dann noch spannender, als die Steckbriefbücher in Mode kamen, in denen man seinem Mitteilungsbedürfnis frönen konnte sowie der Möglichkeit, sich in relativ gutem Licht darzustellen... eventuell Seiten aus sich herauszukehren, die Klassenkameraden in Staunen versetzen würden, durch erlesene Lieblingsbands oder -filme etwa.
Daß ich besagte Bücher zumeist als Letzter in der Klasse bekam, da ich in der Schule ungefähr auf demselben Platz in der Coolheitsskala stand wie die Putzfrau und der Hausmeistergehilfe... geschenkt.
Genauso wie der Umstand, daß ich beim Lesen meiner damaligen Ergüsse auch 25 Jahre später noch peinlich berührt sein würde.
Steckbriefe dagegen fülle ich immer noch gerne aus, wahrscheinlich aus demselben Grund, aus dem ich auch blogge.
Deshalb habe ich mir aus einem Forum einen herüberkopiert und werde ihn jetzt ausfüllen. Einfach so.
Name: Stefan Gaffory aka King Bronkowitz
Geschlecht: Nein, nicht dieser naheliegende Kalauer, bitte.
Alter: 38
Hobbies: Musik, Film, Literatur, Fußball, neuzeitliche Geschichte (Dokumentationen)
Lieblingsbeschäftigung: alles, was mit dem Hören von Musik in passender Umgebung mit den richtigen Leuten zu tun hat. Die erwartbaren Kalauer spare ich mir erneut.
Gute Eigenschaften: wenn ich jemanden mag, bin ich der netteste Mensch der Welt. Wenn nicht, hat er ein Problem. Zumindest wissen die meisten, wo sie mit mir dran sind, und diese Eigenschaft kann auch nicht jeder für sich reklamieren.
Schlechte Eigenschaften: Launisch. Impulsiv. Manchmal wortkarg, manchmal zu kompletter Logorrhöe neigend, egal ob verbal oder schriftlich.
3 Lieblingsbands: Slayer. The Stooges. Black Rebel Motorcycle Club.
3 Lieblingskünstler: Iggy Pop. Steve Albini. Nick Cave.
Lieblingssängerin: PJ Harvey
Lieblingsalbum: The Stooges- Fun House
Lieblingssong: müßte ich mich auf einen festlegen: Iggy Pop- The Passenger
Lieblingsfilm: Taxi Driver/ epische Mafia- und Gangsterfilme
Lieblingsserie: irgendwann ist scheinbar aus jeder die Luft raus. Obwohl "Life On Mars" nach zwei Staffeln rechtzeitig die Reißleine gezogen hat.
Lieblingsbuch: Max Frisch- Tagebücher 1946-1949
Lieblingsschauspieler: Brad Pitt (ohne Witz)
Vorbild: mein Vater hat mich in meinem Leben doch mehr geprägt, als ich früher dachte.
Wie möchtest du sterben: in unerträglichen Qualen in meiner eigenen Scheiße und Kotze in einem Rinnstein liegen. Und dann überfährt mich ein LKW.
Das mag ich total: mir macht es Spaß, ein Musiknerd zu sein. Ich glaube, das war mit 13 eines meiner ersten Lebensziele.
Das mag ich gar nicht: nichts macht mich aggressiver als Affektiertheit. Künstlerische Selbstvernuttung, vor allem für Konsumprodukte.
Das sollte noch erfunden werden: Cybersex mit Ziegen
Ein Satz für die Ewigkeit: "Ich versuche in einem Elfenbeinturm zu leben, doch ein Meer aus Scheiße schlägt an seine Mauern." (Flaubert)
King Bronkowitz
(nach Diktat verreist)
Ich habe es als Kind geliebt, in Poesiealben zu schreiben. Später wurde es dann noch spannender, als die Steckbriefbücher in Mode kamen, in denen man seinem Mitteilungsbedürfnis frönen konnte sowie der Möglichkeit, sich in relativ gutem Licht darzustellen... eventuell Seiten aus sich herauszukehren, die Klassenkameraden in Staunen versetzen würden, durch erlesene Lieblingsbands oder -filme etwa.
Daß ich besagte Bücher zumeist als Letzter in der Klasse bekam, da ich in der Schule ungefähr auf demselben Platz in der Coolheitsskala stand wie die Putzfrau und der Hausmeistergehilfe... geschenkt.
Genauso wie der Umstand, daß ich beim Lesen meiner damaligen Ergüsse auch 25 Jahre später noch peinlich berührt sein würde.
Steckbriefe dagegen fülle ich immer noch gerne aus, wahrscheinlich aus demselben Grund, aus dem ich auch blogge.
Deshalb habe ich mir aus einem Forum einen herüberkopiert und werde ihn jetzt ausfüllen. Einfach so.
Name: Stefan Gaffory aka King Bronkowitz
Geschlecht: Nein, nicht dieser naheliegende Kalauer, bitte.
Alter: 38
Hobbies: Musik, Film, Literatur, Fußball, neuzeitliche Geschichte (Dokumentationen)
Lieblingsbeschäftigung: alles, was mit dem Hören von Musik in passender Umgebung mit den richtigen Leuten zu tun hat. Die erwartbaren Kalauer spare ich mir erneut.
Gute Eigenschaften: wenn ich jemanden mag, bin ich der netteste Mensch der Welt. Wenn nicht, hat er ein Problem. Zumindest wissen die meisten, wo sie mit mir dran sind, und diese Eigenschaft kann auch nicht jeder für sich reklamieren.
Schlechte Eigenschaften: Launisch. Impulsiv. Manchmal wortkarg, manchmal zu kompletter Logorrhöe neigend, egal ob verbal oder schriftlich.
3 Lieblingsbands: Slayer. The Stooges. Black Rebel Motorcycle Club.
3 Lieblingskünstler: Iggy Pop. Steve Albini. Nick Cave.
Lieblingssängerin: PJ Harvey
Lieblingsalbum: The Stooges- Fun House
Lieblingssong: müßte ich mich auf einen festlegen: Iggy Pop- The Passenger
Lieblingsfilm: Taxi Driver/ epische Mafia- und Gangsterfilme
Lieblingsserie: irgendwann ist scheinbar aus jeder die Luft raus. Obwohl "Life On Mars" nach zwei Staffeln rechtzeitig die Reißleine gezogen hat.
Lieblingsbuch: Max Frisch- Tagebücher 1946-1949
Lieblingsschauspieler: Brad Pitt (ohne Witz)
Vorbild: mein Vater hat mich in meinem Leben doch mehr geprägt, als ich früher dachte.
Wie möchtest du sterben: in unerträglichen Qualen in meiner eigenen Scheiße und Kotze in einem Rinnstein liegen. Und dann überfährt mich ein LKW.
Das mag ich total: mir macht es Spaß, ein Musiknerd zu sein. Ich glaube, das war mit 13 eines meiner ersten Lebensziele.
Das mag ich gar nicht: nichts macht mich aggressiver als Affektiertheit. Künstlerische Selbstvernuttung, vor allem für Konsumprodukte.
Das sollte noch erfunden werden: Cybersex mit Ziegen
Ein Satz für die Ewigkeit: "Ich versuche in einem Elfenbeinturm zu leben, doch ein Meer aus Scheiße schlägt an seine Mauern." (Flaubert)
King Bronkowitz
(nach Diktat verreist)
Verhaltensforschung
Eine für mich interessante Feststellung habe ich in letzter Zeit auf Facebook gemacht.
Notgedrungen halte ich mich in den letzten Tagen oft dort auf.
Bedingt durch meinen Allgemeinzustand ist das die einzige Art an Freizeitgestaltung, bei der ich nach wie vor Kontakt zu relativ vielen Leuten halten kann, die ich kenne.
Dazu poste ich viel Musik, die ich mir auf You Tube anhöre oder spontan das, was mir gerade durch den Schädel brummt.
Soweit, so gut.
Ich habe fast 200 Leute in meiner Liste, die ich alle mehr oder weniger kenne. Mein Auswahlkriterium, jemanden zu adden ist jenes, daß es mir möglich sein muß, mit den Leuten in meiner Liste auf eine Art und Weise zu kommunizieren, die- wenn überhaupt- über "Hallo, wie geht's" hinausgeht.
Deswegen nehme ich auch generell keine Leute auf, die ich nicht oder nur flüchtig persönlich kenne, auch wenn es drei oder vier Ausnahmen gibt... aber die habe ich zumindest über längeren Kontakt in Internetforen kennengelernt.
Will heißen: man ist mit diversen der Leute unterwegs, aber immer in separaten Gruppen oder Einzelkonstellationen. Untereinander kennen sich vergleichsweise wenige.
Postet man nun aber einen Status oder ein Video, dem mehrere Kommentare verschiedener Leute folgen, sieht man plötzlich Leute aus seinem Bekanntenkreis miteinander interagieren, die sich normalerweise nie im Leben kennenlernen würden.
Manchmal denkt man, sich irgendeinen Anlaß basteln zu müssen, um X mit Y zusammenzuführen, weil das perfekt passen würde, manchmal geraten sich Leute aus nichtigen Anlässen in die Haare, bei denen man nur denkt, daß es gut ist, daß sie sich nicht kennen, auch weil man bei einem Streit im Netz als Freund/Kumpel/Bekannter nicht zwangsweise in der Pflicht steht, zu vermitteln, im Gegensatz zum realen Leben.
Mittlerweile finde ich das Beobachten der einzelnen Reaktionen aufeinander spannender als die Kommentare zu meinen Auslassungen selbst. Anders als im realen Leben, wo es zumeist so ablaufen würde, daß auf einer Party alle in Gruppen zusammenstehen würden, ohne miteinander zu kommunizieren.
Also: kommentiert! Streitet euch! Habt euch lieb!
King Bronkowitz- connecting people.
Notgedrungen halte ich mich in den letzten Tagen oft dort auf.
Bedingt durch meinen Allgemeinzustand ist das die einzige Art an Freizeitgestaltung, bei der ich nach wie vor Kontakt zu relativ vielen Leuten halten kann, die ich kenne.
Dazu poste ich viel Musik, die ich mir auf You Tube anhöre oder spontan das, was mir gerade durch den Schädel brummt.
Soweit, so gut.
Ich habe fast 200 Leute in meiner Liste, die ich alle mehr oder weniger kenne. Mein Auswahlkriterium, jemanden zu adden ist jenes, daß es mir möglich sein muß, mit den Leuten in meiner Liste auf eine Art und Weise zu kommunizieren, die- wenn überhaupt- über "Hallo, wie geht's" hinausgeht.
Deswegen nehme ich auch generell keine Leute auf, die ich nicht oder nur flüchtig persönlich kenne, auch wenn es drei oder vier Ausnahmen gibt... aber die habe ich zumindest über längeren Kontakt in Internetforen kennengelernt.
Will heißen: man ist mit diversen der Leute unterwegs, aber immer in separaten Gruppen oder Einzelkonstellationen. Untereinander kennen sich vergleichsweise wenige.
Postet man nun aber einen Status oder ein Video, dem mehrere Kommentare verschiedener Leute folgen, sieht man plötzlich Leute aus seinem Bekanntenkreis miteinander interagieren, die sich normalerweise nie im Leben kennenlernen würden.
Manchmal denkt man, sich irgendeinen Anlaß basteln zu müssen, um X mit Y zusammenzuführen, weil das perfekt passen würde, manchmal geraten sich Leute aus nichtigen Anlässen in die Haare, bei denen man nur denkt, daß es gut ist, daß sie sich nicht kennen, auch weil man bei einem Streit im Netz als Freund/Kumpel/Bekannter nicht zwangsweise in der Pflicht steht, zu vermitteln, im Gegensatz zum realen Leben.
Mittlerweile finde ich das Beobachten der einzelnen Reaktionen aufeinander spannender als die Kommentare zu meinen Auslassungen selbst. Anders als im realen Leben, wo es zumeist so ablaufen würde, daß auf einer Party alle in Gruppen zusammenstehen würden, ohne miteinander zu kommunizieren.
Also: kommentiert! Streitet euch! Habt euch lieb!
King Bronkowitz- connecting people.
Mittwoch, 2. November 2011
When the music's over
So, nun habe ich alle Texte, die noch irgendwo standen, wo sie nichts mehr zu suchen haben, in meinem Blog veröffentlicht.
Eigentlich würde ich jetzt gerne schreiben, daß es künftig mit dem regulären Programm weitergeht, nur ist dies momentan reichlich unspannend.
Außer dazu, mich im Jogginganzug im Haus meiner Eltern vor dem Fernseher oder dem Rechner herumzufläzen, reicht meine Energie nicht für sonderlich viele Alternativen in punkto Freizeitgestaltung aus.
"Jogginganzug" ist natürlich die Höchststrafe. Eines der Kleidungsstücke, welche bei mir komplett auf dem Index stehen und die ich normalerweise mit keiner Beißzange der Welt anfasse, nicht mal, wenn ich nichts anderes vorhabe, als den ganzen Tag auf der heimischen Couch zu verrotten.
Wobei die absolute Nummer 1 auf meiner Haßliste von einem anderen Kleidungsstück belegt wird.
Menschen, die mich kennen, werden bestätigen, daß man mich sogar bei 40 Grad im Schatten niemals in der Öffentlichkeit in kurzen Hosen sieht.
Das verdanke ich in erster Linie einer Art religiösem Erweckungserlebnis, das darin bestand, in Landau/Pfalz einer damaligen Arbeitskollegin mit der Statur eines Sumoringers begegnet zu sein, die ihre Krampfadern in knielangen, hautengen cremefarbenen Leggings zur Schau stellte.
Während ich noch einen Platz suchte, an dem ich mich ungestört übergeben konnte, dachte ich bei mir, daß mein nacktes Gebein auch nicht zum ästhetischsten zählt, was Mutter Natur zu bieten hat, und ich der Menschheit fürderhin diesen Anblick ersparen sollte. Und genau das habe ich mittlerweile kultiviert und neige da schnell zu Verallgemeinerungen... die in der Feststellung gipfeln, daß 97 % aller Männer in kurzen Hosen völlig lächerlich wirken, wenn sie nicht gerade Fußball spielen.
Auf neudeutsch: "Practice what you preach."
Eigentlich würde ich jetzt gerne schreiben, daß es künftig mit dem regulären Programm weitergeht, nur ist dies momentan reichlich unspannend.
Außer dazu, mich im Jogginganzug im Haus meiner Eltern vor dem Fernseher oder dem Rechner herumzufläzen, reicht meine Energie nicht für sonderlich viele Alternativen in punkto Freizeitgestaltung aus.
"Jogginganzug" ist natürlich die Höchststrafe. Eines der Kleidungsstücke, welche bei mir komplett auf dem Index stehen und die ich normalerweise mit keiner Beißzange der Welt anfasse, nicht mal, wenn ich nichts anderes vorhabe, als den ganzen Tag auf der heimischen Couch zu verrotten.
Wobei die absolute Nummer 1 auf meiner Haßliste von einem anderen Kleidungsstück belegt wird.
Menschen, die mich kennen, werden bestätigen, daß man mich sogar bei 40 Grad im Schatten niemals in der Öffentlichkeit in kurzen Hosen sieht.
Das verdanke ich in erster Linie einer Art religiösem Erweckungserlebnis, das darin bestand, in Landau/Pfalz einer damaligen Arbeitskollegin mit der Statur eines Sumoringers begegnet zu sein, die ihre Krampfadern in knielangen, hautengen cremefarbenen Leggings zur Schau stellte.
Während ich noch einen Platz suchte, an dem ich mich ungestört übergeben konnte, dachte ich bei mir, daß mein nacktes Gebein auch nicht zum ästhetischsten zählt, was Mutter Natur zu bieten hat, und ich der Menschheit fürderhin diesen Anblick ersparen sollte. Und genau das habe ich mittlerweile kultiviert und neige da schnell zu Verallgemeinerungen... die in der Feststellung gipfeln, daß 97 % aller Männer in kurzen Hosen völlig lächerlich wirken, wenn sie nicht gerade Fußball spielen.
Auf neudeutsch: "Practice what you preach."
Verriß 2: R.E.M.: Out Of Time
(erstmals veröffentlicht am 29.03. 2010, überarbeitet am 02.11.2011)

Erschienen: 08. 03. 1991
Trackliste:
1. Radio Song
2. Losing My Religion
3. Low
4. Near Wild Heaven
5. Endgame
6. Shiny Happy People
7. Belong
8. Half A World Away
9. Texarkana
10. Country Feedback
11. Me in Honey
Würde ich
hier und jetzt behaupten, dieses Album, das ich schon lange und gerne entsorgt habe, noch voll und ganz rekapitulieren zu können, würde ich lügen.
Aber gerade das Faktum, daß ich nicht lügen kann und das Album tatsächlich höchstens dreimal gehört habe (was auch schon fast 20 Jahre her ist) sollte Bände sprechen und macht es definitiv zu einem würdigen Vertreter dieser abscheulichen Rubrik, auch wenn die Rezension aus dem angesprochenen Grund reichlich kurz ausfallen wird.
Denn
der 08.03. 1991 war der Tag, an dem eine meiner damaligen Lieblingsbands für mich starb. Hätten sich R.E.M. an jenem Tag kollektiv in eine Cessna gezwängt und wären im Sturzflug in den Lake Michigan oder sonstwohin gerauscht, es hätte mich wahrscheinlich weniger entsetzt als dieses Album.
Entdeckt hatte ich die Mannen um Michael Stipe ca. 1988, durch "The One I Love". Ich, der ich damals noch Geld für Platten von Queen und U2 ausgab und mir was weiß ich was auf meinen erlesenen Musikgeschmack einbildete (was ich heute wahrscheinlich immer noch tue), kaufte mir daraufhin zum Nice Price "Document" auf Vinyl und war hin und weg.
"It's The End Of The World (As We Know It)" als einsam funkelndes Juwel, dazu Hits wie "Oddfellows Local 151", "Lightnin' Hopkins" oder "Exhuming McCarthy".
Als nächstes folgten "Green", "Life's Rich Pageant" und das zähere "Murmur" in meine Sammlung, und ich hatte endlich eine neue Lieblingsband abseits des Mainstream, die in meinem Umkreis NIEMAND kannte.
Kurz bevor "Out Of Time" herauskam, folgte noch eine Bandbiographie auf Englisch, bei einem ansonsten vernachlässigbaren Mailorder (MALIBU, glaube ich) bestellt, die ich damals lesen wollte.
Aber dazu sollte es nicht mehr kommen, bis heute nicht... der schmale Band dürfte immer noch bei meinen Eltern zwischen den Willi- Heinrich- und Hera- Lind- Büchern meiner Mutter rumstehen und Staub fressen.
Denn was ich da am 08.03. 1991 heimtrug (sogar noch mit einer Bonus- 7" mit zwei Liveaufnahmen von "Turn You Inside Out" und hab ich vergessen ausgestattet), war ein steiler Abstieg. Da saß ich nun also vor der fossilen Stereoanlage meiner Eltern, lauschte kompletter Grütze und was sich Tage vorher an nahezu erotisch aufgeblasener Spannung in mir aufgebaut hatte, schrumpelte schon nach Seite 1 auf Mäusepimmelgröße zusammen.
"Radio Song" mit dem von mir später hochverehrten KRS- One, der aber in seiner langen Karriere schon so manchen Klops abgeliefert hat, begann, um Yellos Dieter Meier in anderem Zusammenhang zu zitieren, schonmal "wie gesalzener Pudding, da mischt sich gar nichts".
Gepflegter Rock- Pop und "Yo, Baby Baby Baby" wollen halt einfach nicht zusammen ins Bett, egal, wie man es herrichtet. Daß KRS dazu immerhin einen zusammenhängenden Vierzeiler knapp vor dem Fadeout rappen durfte, machte die Sache nicht schlüssiger.
"Losing My Religion" machte mir wiederum Hoffnung, klang es doch nach den R.E.M., die ich kannte... damals übrigens mit "Shiny Happy People" für mich der erträglichste Song der Platte und mittlerweile in diesem Doppelpack dermaßen abgenudelt, daß ich beides nicht mehr hören mag, wobei der Text von letzterem mir in seiner völligen Ironiefreiheit noch den Rest gibt.
Gab es damals schon Ecstasy?
"Endgame" war meines Erinnerns nach ein GRAUENHAFTES Quasi- Instrumental, dessen scheint's von Mike Mills intoniertes "Ba ba ba" und "Fa fa fa" die Butter im Kühlschrank ranzig werden ließ... und solcherart schwülstig, zugeseicht, sülzig und glibberig ging es voran bis zum lugubren Ende.
Ich erinnere mich, daß ich Trauer verspürte, als ich die Platte vom Teller nahm, im Bewußtsein, gerade einer Beerdigung beigewohnt zu haben.
Schlimmer war es nur noch, daß die Platte später kommerziell geradezu explodierte (gemäß Murphy's Law) und anschließend sogar mein geschmacksbefreitester Klassenkamerad, dessen furchterregende Cassettensammlung unter anderem Ricky King beheimatete, stolz sein R.E.M.- T- Shirt zur Schau trug und mich auch noch fragte, ob ich die kenne, sei doch eine Super- Band, gell?
Hölle und Finsternis.
Daß- nach über 15 Jahren Funkstille- R.E.M. mit "Accelerate" und danach mit "Automatic For The People" wieder in mein Leben zurückkehrten, ist eine andere Geschichte.
"Out Of Time" jedenfalls habe ich schon vor Jahren verkauft und auch heute noch, wenn ich die Platte irgendwo sehe, überkommt mich höchstens der Drang, mir die Hände zu waschen.
Ich weiß nicht, ob sie mir heute besser gefiele... aber dazu müßte ich sie mir nochmal anhören. Und da fallen mir gefühlt 1872 Dinge ein, die ich lieber täte, unter anderem, zwei Stunden lang eine Ananas zu betrachten oder meinen Kopf in einen Eimer voll Vanillepudding zu tauchen.
Erschienen: 08. 03. 1991
Trackliste:
1. Radio Song
2. Losing My Religion
3. Low
4. Near Wild Heaven
5. Endgame
6. Shiny Happy People
7. Belong
8. Half A World Away
9. Texarkana
10. Country Feedback
11. Me in Honey
Würde ich
hier und jetzt behaupten, dieses Album, das ich schon lange und gerne entsorgt habe, noch voll und ganz rekapitulieren zu können, würde ich lügen.
Aber gerade das Faktum, daß ich nicht lügen kann und das Album tatsächlich höchstens dreimal gehört habe (was auch schon fast 20 Jahre her ist) sollte Bände sprechen und macht es definitiv zu einem würdigen Vertreter dieser abscheulichen Rubrik, auch wenn die Rezension aus dem angesprochenen Grund reichlich kurz ausfallen wird.
Denn
der 08.03. 1991 war der Tag, an dem eine meiner damaligen Lieblingsbands für mich starb. Hätten sich R.E.M. an jenem Tag kollektiv in eine Cessna gezwängt und wären im Sturzflug in den Lake Michigan oder sonstwohin gerauscht, es hätte mich wahrscheinlich weniger entsetzt als dieses Album.
Entdeckt hatte ich die Mannen um Michael Stipe ca. 1988, durch "The One I Love". Ich, der ich damals noch Geld für Platten von Queen und U2 ausgab und mir was weiß ich was auf meinen erlesenen Musikgeschmack einbildete (was ich heute wahrscheinlich immer noch tue), kaufte mir daraufhin zum Nice Price "Document" auf Vinyl und war hin und weg.
"It's The End Of The World (As We Know It)" als einsam funkelndes Juwel, dazu Hits wie "Oddfellows Local 151", "Lightnin' Hopkins" oder "Exhuming McCarthy".
Als nächstes folgten "Green", "Life's Rich Pageant" und das zähere "Murmur" in meine Sammlung, und ich hatte endlich eine neue Lieblingsband abseits des Mainstream, die in meinem Umkreis NIEMAND kannte.
Kurz bevor "Out Of Time" herauskam, folgte noch eine Bandbiographie auf Englisch, bei einem ansonsten vernachlässigbaren Mailorder (MALIBU, glaube ich) bestellt, die ich damals lesen wollte.
Aber dazu sollte es nicht mehr kommen, bis heute nicht... der schmale Band dürfte immer noch bei meinen Eltern zwischen den Willi- Heinrich- und Hera- Lind- Büchern meiner Mutter rumstehen und Staub fressen.
Denn was ich da am 08.03. 1991 heimtrug (sogar noch mit einer Bonus- 7" mit zwei Liveaufnahmen von "Turn You Inside Out" und hab ich vergessen ausgestattet), war ein steiler Abstieg. Da saß ich nun also vor der fossilen Stereoanlage meiner Eltern, lauschte kompletter Grütze und was sich Tage vorher an nahezu erotisch aufgeblasener Spannung in mir aufgebaut hatte, schrumpelte schon nach Seite 1 auf Mäusepimmelgröße zusammen.
"Radio Song" mit dem von mir später hochverehrten KRS- One, der aber in seiner langen Karriere schon so manchen Klops abgeliefert hat, begann, um Yellos Dieter Meier in anderem Zusammenhang zu zitieren, schonmal "wie gesalzener Pudding, da mischt sich gar nichts".
Gepflegter Rock- Pop und "Yo, Baby Baby Baby" wollen halt einfach nicht zusammen ins Bett, egal, wie man es herrichtet. Daß KRS dazu immerhin einen zusammenhängenden Vierzeiler knapp vor dem Fadeout rappen durfte, machte die Sache nicht schlüssiger.
"Losing My Religion" machte mir wiederum Hoffnung, klang es doch nach den R.E.M., die ich kannte... damals übrigens mit "Shiny Happy People" für mich der erträglichste Song der Platte und mittlerweile in diesem Doppelpack dermaßen abgenudelt, daß ich beides nicht mehr hören mag, wobei der Text von letzterem mir in seiner völligen Ironiefreiheit noch den Rest gibt.
Gab es damals schon Ecstasy?
"Endgame" war meines Erinnerns nach ein GRAUENHAFTES Quasi- Instrumental, dessen scheint's von Mike Mills intoniertes "Ba ba ba" und "Fa fa fa" die Butter im Kühlschrank ranzig werden ließ... und solcherart schwülstig, zugeseicht, sülzig und glibberig ging es voran bis zum lugubren Ende.
Ich erinnere mich, daß ich Trauer verspürte, als ich die Platte vom Teller nahm, im Bewußtsein, gerade einer Beerdigung beigewohnt zu haben.
Schlimmer war es nur noch, daß die Platte später kommerziell geradezu explodierte (gemäß Murphy's Law) und anschließend sogar mein geschmacksbefreitester Klassenkamerad, dessen furchterregende Cassettensammlung unter anderem Ricky King beheimatete, stolz sein R.E.M.- T- Shirt zur Schau trug und mich auch noch fragte, ob ich die kenne, sei doch eine Super- Band, gell?
Hölle und Finsternis.
Daß- nach über 15 Jahren Funkstille- R.E.M. mit "Accelerate" und danach mit "Automatic For The People" wieder in mein Leben zurückkehrten, ist eine andere Geschichte.
"Out Of Time" jedenfalls habe ich schon vor Jahren verkauft und auch heute noch, wenn ich die Platte irgendwo sehe, überkommt mich höchstens der Drang, mir die Hände zu waschen.
Ich weiß nicht, ob sie mir heute besser gefiele... aber dazu müßte ich sie mir nochmal anhören. Und da fallen mir gefühlt 1872 Dinge ein, die ich lieber täte, unter anderem, zwei Stunden lang eine Ananas zu betrachten oder meinen Kopf in einen Eimer voll Vanillepudding zu tauchen.
Verriß 1: Body Count: Cop Killer
(erstmals veröffentlicht am 10. 01. 2010, überarbeitet am 02.11.2011)

Genug der Lobhudeleien.
Es wird Zeit, den Spieß einmal herumzudrehen.
Ich habe bewiesen, daß ich meine Begeisterung mitteilen kann. Aber was ist mit der dunklen Seite der Macht?
Ist es möglich, genauso fundierte Verrisse zu schreiben (ob es irgendwann 15 werden, sei mal dahingestellt), zur Erbauung der Leserschaft, die ja- mir eingeschlossen- eigentlich viel lieber liest, wie auf etwas nach Herzenslust eingedroschen wird?
Die auch gerne darüber diskutiert, wenn es ein Album erwischt, das ihr am Herzen liegen mag, anstatt- wie bei den "15 Platten"- wohlwollend zu nicken, auch im Falle nicht nachvollziehbarer Lobpreisung?
Nun also Verrisse.
Um das Ganze nicht völlig beliebig zu gestalten, gibt es eine Bedingung:
Es sollte ein Album sein, das man zumindest einmal komplett gehört hat. Und da man es eigentlich kaum 15 Drecksplatten gibt, die man bis zum Ende durchsteht, werde ich die lose hier einstellen, je nachdem, was ich gerade wieder am Stück ertragen mußte.
Also fangen wir an, zuerst mal mit einem einfachen und dankbaren Opfer.
Erschienen: 1992
Erworben: 1992 in der Musicbox, Landau/Pfalz
Trackliste:
1. Smoked Pork
2. Body Count's In The House
3. Now Sports
4. Body Count
5. A Statistic
6. Bowels Of The Devil
7. The Real Problem
8. KKK Bitch
9. C Note
10. Voodoo
11. The Winner Loses
12. There Goes The Neighborhood
13. Oprah
14. Evil Dick
15. Body Count Anthem
16. Momma's Gotta Die Tonight
17. Out In The Parking Lot
18. Cop Killer
1992
war ein Jahr, in dem noch vieles anders war. Man selbst war gerade 19 geworden, ernährte sich vorwiegend von Brettmusik oder HipHop, hielt sich für linksautonom und diskutierte mit Viertel- bis Halbbildung engagiert über Politik, mit Argumenten, die heute eher peinlich berührtes Schweigen hervorrufen würden
Was die Musik anging, war es in der Szene, in der ich mich damals bewegte, nicht unbedingt üblich, HipHop zu hören.
Dennoch gab es eine kurze Zeit, in der es sowas wie einen Schulterschluß gab, bevor sich die Szenen komplett auseinanderdividierten, denn anfangs einte die Punk-/Alternative- und die gerade entstehende deutsche HipHop- Szene, -in der erstmals deutschsprachiger Rap im großen Stil produziert wurde, während sich frühere Crews hauptsächlich auf Breakdance und Graffiti spezialisiert hatten- in erster Linie der Haß auf die Rechte, die Anfang der 90er plötzlich so präsent war wie lange vorher nicht.
So lief eine zeitlang in Alternativeclubs tatsächlich eine heutzutage eigentlich nicht mehr denkbare Mischung aus Independent, Punk, Metal und HipHop, die dann auch Leute formte, die sich in diversen Genres zuhause fühlten, wie den Verfasser dieser Zeilen.
Andere schlossen sich zusammen und gründeten- ein tatsächlich reines End-80er/90er- Phänomen- sogenannte Crossoverbands, in denen zu Bratgitarren zumeist schlecht gerappt wurde, und die außer einigen RATM- Nostalgikern heutzutage niemand- ich wiederhole: NIEMAND- mehr hören will.
Ice-T mochte ich damals sehr, und ich halte "Power" und "O.G. Original Gangster" auch heute noch für gute Alben.
Also
flippte ich nahezu aus, als angekündigt wurde, daß er eine "Hardcoreband" namens Body Count gegründet habe und mit ihr demnächst ein Album veröffentlichen wolle. Ha! Klingen sollte das Ganze wie "NWA mit Gitarren". Ho! Und kurze Zeit darauf erblickte ich eine Werbeanzeige mit dem Cover in feinster Suicidal- Tendencies- Ästhetik. Hui!
Im Kopf überschlagen: Hardcore+ NWA+ publik gewordene Freundschaften zu Henry Rollins und Jello Biafra... da konnte nur eines der größten Alben der Menschheitsgeschichte dabei herauskommen. Mindestens.
Also bestellte ich es sofort im Plattenladen meines Vertrauens... und wurde noch länger auf die Folter gespannt, da es zu Lieferschwierigkeiten kam.
Derweil lief auf "MTV Headbanger's Ball" schonmal der düstere schwarz- weiß- Clip zu "There Goes The Neighborhood".
Mittlerweile gierte ich nach diesem Album, und eine quälend lange Zeit später hielt ich es endlich in den zitternden Händen, legte es zuhause in den CD- Player und fand es scheiße.
Nein, das wäre zu einfach: ich fand es damals bereits nicht gut, wollte es aber gutfinden, aufrecht und verzweifelt. Doch im Lauf der Zeit klappte dies immer weniger.
Dabei hätte ich gewarnt sein sollen. "Body Count", bereits auf "O.G." enthalten, war schon ein reichlich ideenfrei dahinstampfendes Stück Bolzrock mit garstigem Gitarrengegniedel, das wie eine gräßliche 70er- Band auf der Suche nach dem verlorenen Zeitgeist klang, dazu mit ausnehmend blödem Text.
Goddamn what a brotha gotta do
to get a message through
to the red, white and blue?
What I gotta die
before you realize
I was a brotha with open eyes?
The world's insane
while you drink champagne
and I'm livin' in black rain.
You try to ban the A.K.,
I got ten of 'em stashed
with a case of hand grenades.
Tell us what to do... Fuck you!
Tell us what to do... Fuck you!
Tell us what to do... Fuck you!
Tell us what to do... Fuck you!
Sogar in der an Plattheiten nicht immer armen Punkszene war das bereits ein schauriger Tiefpunkt und vom Anspruch, "Hardcore" zu machen, ellenweit entfernt.
Wie möchte jemand "Hardcore" machen, der zwar brav ein Black- Flag- T- Shirt trägt, aber ansonsten von der Materie nicht die geringste Ahnung zu haben scheint?
Doch das war ja noch nicht alles, es ging noch schlimmer.
War
"Body Count's In The House" damals ein noch durchaus passabler Tanzflächenfüller, bei dem man den Versuch, in einem Quasiinstrumental so oft wie möglich das Wort "Motherfucker" unterzubringen, vor dem Hintergrund, daß dies damals noch furchtbar provokativ war, nachsichtig belächeln kann, so geht einem das Lächeln beim ranzigen Herrenhumor von "KKK Bitch" und spätestens beim geradezu gruslig schlechten "Evil Dick" samt Fickimitation und gnadenlos dilettantischem Bolzteil endgültig verlustig.
Daß Männer Lieder über ihre Schwänze schreiben, mag ja beim NWA- Vergleich noch angehen. Aber die waren wenigstens noch lustig. Hier regiert höchstens die Fremdscham.
Der gnadenlos dilettantische Bolzteil darf auch das eh schon reichlich mäßige "Voodoo" und die tranige NY- Hardcore- Imitation "Body Count Anthem" kaputthauen, während "The Winner Loses" eine Ballade um einen drogensüchtigen Freund ist.
Eine Ballade. Wir wiederholen andächtig: eine Ballade.
"Singen kann ich eigentlich nicht, meine Stimme ist total flach", meinte Ice- T später dazu dann im SPEX- Interview.
Warum zur Hölle tut er es dann? Warum muß das auf Platte gepreßt werden?
Und warum tut eigentlich niemand etwas gegen Ernie C's schauriges Gitarrengewichse?
Stattdessen stellt man ihm mit "C Note" fast zwei Minuten zur Verfügung, in welchen er in bester Eunuchenmetalsolomanier sein Können zeigen kann. Das will man wirklich nicht wissen.
Und so reiht sich denn ein immer neuer Tiefpunkt an den nächsten, ein Konglomerat an Stumpfheit, blödem Gebolze, Gitarrengegniedel, doofen Texten und unwitzigen Witzen
Body Count. Unverdrossen machen sie immer noch weiter, in einem ungehörten Niemandsland, in dem auch Ice- T mit seinen letzten HipHop- Alben mittlerweile gelandet ist, und zwar ebenfalls zurecht.
Obwohl ein Teil der ursprünglichen Besetzung mittlerweile tot ist (der ermordete spätere [auf "Beat 'Em Up"] Iggy- Pop- Basser Mooseman und der Schlagzeuger Beatmaster V, der meines Wissens an Leukämie starb) wollen sie einfach kein Einsehen haben.
Dabei ist bereits "Cop Killer" ein Album für die Tonne, das bei mir keinerlei Nostalgie hervorruft und mir beim Wiederhören zwecks des Abfassens dieser Rezension körperliche und seelische Qualen bereitet hat.
Warum dieses Stück Müll dann immer noch ewig bei mir herumstand?
Die Story um den später entfernten Titeltrack dürfte bekannt sein, die Hoffnung auf damit verbundene Wertsteigerung des Originals auch. Erstaunlicherweise hat sich da in den letzten Jahren kaum was getan.
So schenkte ich es einem guten Freund von mir, der damit anscheinend richtig glücklich ist.
Zu irgendwas muß es ja gut sein.
Genug der Lobhudeleien.
Es wird Zeit, den Spieß einmal herumzudrehen.
Ich habe bewiesen, daß ich meine Begeisterung mitteilen kann. Aber was ist mit der dunklen Seite der Macht?
Ist es möglich, genauso fundierte Verrisse zu schreiben (ob es irgendwann 15 werden, sei mal dahingestellt), zur Erbauung der Leserschaft, die ja- mir eingeschlossen- eigentlich viel lieber liest, wie auf etwas nach Herzenslust eingedroschen wird?
Die auch gerne darüber diskutiert, wenn es ein Album erwischt, das ihr am Herzen liegen mag, anstatt- wie bei den "15 Platten"- wohlwollend zu nicken, auch im Falle nicht nachvollziehbarer Lobpreisung?
Nun also Verrisse.
Um das Ganze nicht völlig beliebig zu gestalten, gibt es eine Bedingung:
Es sollte ein Album sein, das man zumindest einmal komplett gehört hat. Und da man es eigentlich kaum 15 Drecksplatten gibt, die man bis zum Ende durchsteht, werde ich die lose hier einstellen, je nachdem, was ich gerade wieder am Stück ertragen mußte.
Also fangen wir an, zuerst mal mit einem einfachen und dankbaren Opfer.
Erschienen: 1992
Erworben: 1992 in der Musicbox, Landau/Pfalz
Trackliste:
1. Smoked Pork
2. Body Count's In The House
3. Now Sports
4. Body Count
5. A Statistic
6. Bowels Of The Devil
7. The Real Problem
8. KKK Bitch
9. C Note
10. Voodoo
11. The Winner Loses
12. There Goes The Neighborhood
13. Oprah
14. Evil Dick
15. Body Count Anthem
16. Momma's Gotta Die Tonight
17. Out In The Parking Lot
18. Cop Killer
1992
war ein Jahr, in dem noch vieles anders war. Man selbst war gerade 19 geworden, ernährte sich vorwiegend von Brettmusik oder HipHop, hielt sich für linksautonom und diskutierte mit Viertel- bis Halbbildung engagiert über Politik, mit Argumenten, die heute eher peinlich berührtes Schweigen hervorrufen würden
Was die Musik anging, war es in der Szene, in der ich mich damals bewegte, nicht unbedingt üblich, HipHop zu hören.
Dennoch gab es eine kurze Zeit, in der es sowas wie einen Schulterschluß gab, bevor sich die Szenen komplett auseinanderdividierten, denn anfangs einte die Punk-/Alternative- und die gerade entstehende deutsche HipHop- Szene, -in der erstmals deutschsprachiger Rap im großen Stil produziert wurde, während sich frühere Crews hauptsächlich auf Breakdance und Graffiti spezialisiert hatten- in erster Linie der Haß auf die Rechte, die Anfang der 90er plötzlich so präsent war wie lange vorher nicht.
So lief eine zeitlang in Alternativeclubs tatsächlich eine heutzutage eigentlich nicht mehr denkbare Mischung aus Independent, Punk, Metal und HipHop, die dann auch Leute formte, die sich in diversen Genres zuhause fühlten, wie den Verfasser dieser Zeilen.
Andere schlossen sich zusammen und gründeten- ein tatsächlich reines End-80er/90er- Phänomen- sogenannte Crossoverbands, in denen zu Bratgitarren zumeist schlecht gerappt wurde, und die außer einigen RATM- Nostalgikern heutzutage niemand- ich wiederhole: NIEMAND- mehr hören will.
Ice-T mochte ich damals sehr, und ich halte "Power" und "O.G. Original Gangster" auch heute noch für gute Alben.
Also
flippte ich nahezu aus, als angekündigt wurde, daß er eine "Hardcoreband" namens Body Count gegründet habe und mit ihr demnächst ein Album veröffentlichen wolle. Ha! Klingen sollte das Ganze wie "NWA mit Gitarren". Ho! Und kurze Zeit darauf erblickte ich eine Werbeanzeige mit dem Cover in feinster Suicidal- Tendencies- Ästhetik. Hui!
Im Kopf überschlagen: Hardcore+ NWA+ publik gewordene Freundschaften zu Henry Rollins und Jello Biafra... da konnte nur eines der größten Alben der Menschheitsgeschichte dabei herauskommen. Mindestens.
Also bestellte ich es sofort im Plattenladen meines Vertrauens... und wurde noch länger auf die Folter gespannt, da es zu Lieferschwierigkeiten kam.
Derweil lief auf "MTV Headbanger's Ball" schonmal der düstere schwarz- weiß- Clip zu "There Goes The Neighborhood".
Mittlerweile gierte ich nach diesem Album, und eine quälend lange Zeit später hielt ich es endlich in den zitternden Händen, legte es zuhause in den CD- Player und fand es scheiße.
Nein, das wäre zu einfach: ich fand es damals bereits nicht gut, wollte es aber gutfinden, aufrecht und verzweifelt. Doch im Lauf der Zeit klappte dies immer weniger.
Dabei hätte ich gewarnt sein sollen. "Body Count", bereits auf "O.G." enthalten, war schon ein reichlich ideenfrei dahinstampfendes Stück Bolzrock mit garstigem Gitarrengegniedel, das wie eine gräßliche 70er- Band auf der Suche nach dem verlorenen Zeitgeist klang, dazu mit ausnehmend blödem Text.
Goddamn what a brotha gotta do
to get a message through
to the red, white and blue?
What I gotta die
before you realize
I was a brotha with open eyes?
The world's insane
while you drink champagne
and I'm livin' in black rain.
You try to ban the A.K.,
I got ten of 'em stashed
with a case of hand grenades.
Tell us what to do... Fuck you!
Tell us what to do... Fuck you!
Tell us what to do... Fuck you!
Tell us what to do... Fuck you!
Sogar in der an Plattheiten nicht immer armen Punkszene war das bereits ein schauriger Tiefpunkt und vom Anspruch, "Hardcore" zu machen, ellenweit entfernt.
Wie möchte jemand "Hardcore" machen, der zwar brav ein Black- Flag- T- Shirt trägt, aber ansonsten von der Materie nicht die geringste Ahnung zu haben scheint?
Doch das war ja noch nicht alles, es ging noch schlimmer.
War
"Body Count's In The House" damals ein noch durchaus passabler Tanzflächenfüller, bei dem man den Versuch, in einem Quasiinstrumental so oft wie möglich das Wort "Motherfucker" unterzubringen, vor dem Hintergrund, daß dies damals noch furchtbar provokativ war, nachsichtig belächeln kann, so geht einem das Lächeln beim ranzigen Herrenhumor von "KKK Bitch" und spätestens beim geradezu gruslig schlechten "Evil Dick" samt Fickimitation und gnadenlos dilettantischem Bolzteil endgültig verlustig.
Daß Männer Lieder über ihre Schwänze schreiben, mag ja beim NWA- Vergleich noch angehen. Aber die waren wenigstens noch lustig. Hier regiert höchstens die Fremdscham.
Der gnadenlos dilettantische Bolzteil darf auch das eh schon reichlich mäßige "Voodoo" und die tranige NY- Hardcore- Imitation "Body Count Anthem" kaputthauen, während "The Winner Loses" eine Ballade um einen drogensüchtigen Freund ist.
Eine Ballade. Wir wiederholen andächtig: eine Ballade.
"Singen kann ich eigentlich nicht, meine Stimme ist total flach", meinte Ice- T später dazu dann im SPEX- Interview.
Warum zur Hölle tut er es dann? Warum muß das auf Platte gepreßt werden?
Und warum tut eigentlich niemand etwas gegen Ernie C's schauriges Gitarrengewichse?
Stattdessen stellt man ihm mit "C Note" fast zwei Minuten zur Verfügung, in welchen er in bester Eunuchenmetalsolomanier sein Können zeigen kann. Das will man wirklich nicht wissen.
Und so reiht sich denn ein immer neuer Tiefpunkt an den nächsten, ein Konglomerat an Stumpfheit, blödem Gebolze, Gitarrengegniedel, doofen Texten und unwitzigen Witzen
Body Count. Unverdrossen machen sie immer noch weiter, in einem ungehörten Niemandsland, in dem auch Ice- T mit seinen letzten HipHop- Alben mittlerweile gelandet ist, und zwar ebenfalls zurecht.
Obwohl ein Teil der ursprünglichen Besetzung mittlerweile tot ist (der ermordete spätere [auf "Beat 'Em Up"] Iggy- Pop- Basser Mooseman und der Schlagzeuger Beatmaster V, der meines Wissens an Leukämie starb) wollen sie einfach kein Einsehen haben.
Dabei ist bereits "Cop Killer" ein Album für die Tonne, das bei mir keinerlei Nostalgie hervorruft und mir beim Wiederhören zwecks des Abfassens dieser Rezension körperliche und seelische Qualen bereitet hat.
Warum dieses Stück Müll dann immer noch ewig bei mir herumstand?
Die Story um den später entfernten Titeltrack dürfte bekannt sein, die Hoffnung auf damit verbundene Wertsteigerung des Originals auch. Erstaunlicherweise hat sich da in den letzten Jahren kaum was getan.
So schenkte ich es einem guten Freund von mir, der damit anscheinend richtig glücklich ist.
Zu irgendwas muß es ja gut sein.
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